Über uns

Die «weltberühmte(n)»¹ Festival Strings Lucerne sind seit mehr als 60 Jahren das führende Kammerorchester der Innerschweiz und «eines der brillantesten Kammerorchester»² Europas. Als künstlerischer Leiter vom Konzertmeisterpult aus fungiert seit 2012 der australisch-schweizerische Geiger Daniel Dodds.

Als Stammbesetzung in der Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal; 2009

Das Repertoire der im Rahmen einer eigenen Konzertreihe im KKL Luzern, als Gastensemble bei Lucerne Festival, im Tonstudio wie auf Reisen viel beschäftigten Festival Strings Lucerne ist bewusst breit gefächert. So konnten seit der Gründung 1956 auch mehr als einhundert Werke zur Uraufführung gebracht werden: darunter Kompositionen von Jean Françaix, Frank Martin, Bohuslav Martinů, Sándor Veress, Iannis Xenakis, Krzysztof Penderecki, Klaus Huber und Peter Ruzicka.

Als Kammerorchester mit Bläsern bei Lucerne Festival; 2011

Rudolf Baumgartner führte als am Beginn mitspielender, später dirigierender künstlerischer Leiter die von den Luzernern liebevoll «Strings» genannte, heute 21 feste Mitglieder umfassende Formation für mehr als vierzig Jahre. Neben ihm prägte der Mitbegründer, die Wiener Geigenlegende Wolfgang Schneiderhan, zusammen mit seinen Meisterschülern, die die Urbesetzung in den Geigen bildeten, den speziellen, an der Österreich-Ungarischen Streichertradition orientierten «Golden Sound»³ der Strings aus.

In Sinfonieorchesterstärke auf der Bühne des KKL Luzern; 2013

Die Stammbesetzung besteht aus 16-17 Streichersolisten und einem Cembalisten und kann je nach Anforderungsprofil erweitert werden, so dass das Ensemble genauso als rund 25-köpfiges Kammerorchester in Erscheinung tritt wie als bis zu 60-köpfiges mittelgrosses Sinfonieorchester wie kürzlich unter Bernard Haitink in einem Galakonzert im heimischen KKL Luzern. Auch die Festival Strings Lucerne Chamber Players haben als kleinere Kammermusikformation des Ensembles ihren Platz im Konzertkalender.

¹ Die Welt, Deutschland, 23. August 2018
² El Mundo, Spanien, 7. Dezember 2017
³ Washington Post, 29. April 2003