Lisa Deutscher

Viola

Geboren in Hamburg begann Lisa Deutscher ihr Violin-Studium zunächst an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin bei Prof. Eberhard Feltz und Michael Mücke. Nach dem Orchesterdiplom und einem anschliessenden Streichquartettstudium absolvierte sie bei Prof. Sebastian Hamann und Prof. Isabel Deplazes-Charisius in Luzern das Lehrdiplom und den Master of Arts in Music Performance. Als Violinistin war Lisa Weiss u.a. Preisträgerin des Bundeswettbewerbs «Jugend Musiziert», des Internationalen «Tromp»-Wettbewerbs für Streichquartett, des Förderpreises der «Strebi-Erni-Stiftung» Luzern, war Stipendiatin des Konservatoriumsvereins Dreilinden Luzern und brachte 2003 das ihr gewidmete Violinkonzert «Triptychon» des Komponisten Wolfram Lucke zur Uraufführung.

Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch der Kammermusik, der zuliebe sie gegen Ende des Studiums auf die Bratsche wechselte. Sie ist Gründungsmitglied des 10-köpfigen Ensembles «Sherazade», des Quintetts «Opus Five» (zusammen mit der Mezzosopranistin Jennifer Larmore) und widmet sich im Orphelian Quartett der historischen Aufführungspraxis des 18. und 19. Jahrhunderts.

Darüber hinaus spielt sie regelmässig als Stimmführerin der Camerata Schweiz, im Frankfurter Opern- und Museumsorchester und ist seit 2012 Mitglied der Festival Strings Lucerne.

Wie wurdest du Mitglied der Festival Strings Lucerne?

«2006 kam ich zum Studium nach Luzern. Dort kommt man an den Festival Strings Lucerne nicht vorbei. Das Orchester repräsentiert für mich das Besondere der Stadt Luzern: Sinn für ästhetische Tradition, Schweizerischen Qualitätsanspruch, Individualität, Engagement des Einzelnen und internationale Festival-Kultur.
Als Aushilfe durfte ich das Ensemble als Geigerin und Bratscherin kennenlernen, und meine Herzensentscheidung, langfristig auf die Bratsche zu wechseln, steht auch im Zusammenhang mit dem Orchester und der Bratschengruppe.»