Thomas Schrott

Violine I

Thomas Schrott wurde in Mailand in eine deutsch-österreichische Familie hineingeboren.

Nach seinem Studium am Mailänder Konservatorium «G.Verdi» und am Mannes College of Music in New York folgten Meisterkurse am Mozarteum Salzburg, «Centre International de Formation Musicale» in Nice, an der Accademia Musicale Chigiana in Siena und der Scuola di Musica di Fiesole. Zu seinen Lehrern gehören Aaron Rosand, Lewis Kaplan und Mauro Loguercio. Kammermusikerfahrungen sammelte er mit dem Trio di Trieste, Julius Levine, Edna Michell und Antonia Lavanne.

Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit führte ihn in seinem Heimatland Italien als Gast an die Mailänder Scala, zum Ravello-Festival, die Biennale von Venedig und an zahlreiche weitere Theater- und Opernhäuser.

Über ein Jahrzehnt war er Konzertmeister des Mailänder Ensembles für Neue Musik «Sentieri Selvaggi» sowie Gastkonzertmeister beim Orchestre des Pays de Savoie, dem Stresa Festival Orchestra (G. Noseda), dem Kammerorchester «Milano Classica», Orchestra Internazionale d’Italia und vielen anderen.

Als Solist spielte er gemeinsam mit dem Moldova Symphony Orchestra, der Filarmonica Mihail Jora Bacau, dem Orchestra della Sagra Musicale Umbra, dem Concentus Musicus Parma und dem Bombay Chamber Orchestra.

Fernseh- und Rundfunkaufnahmen bei RAI 2, RAI Radio3, Euroradio, Radio Popolare, New York Public Radio und verschiedene CD-Einspielungen dokumentieren sein Schaffen.

Thomas Schrott und die Festival Strings Lucerne

Durch Rudolf Baumgartner, den Gründer der Festival Strings Lucerne, berufen, ist Thomas Schrott als Orchestermitglied seit vielen Jahren eine Säule des Ensembles. Auch trat er bereits solistisch mit dem Orchester auf und spielt als Leihgabe der Stiftung Festival Strings Lucerne ein Instrument von Nicolò Amati aus dem Jahre 1675.