Sylvia Zucker

Principal

Viola

Sylvia Zucker studierte zunächst Violine bei Prof. Sebastian Hamann in Lübeck und Luzern und wechselte 2007 zur Bratsche. Nach Studien bei Michel Rouilly in Zürich, schloss sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. Isabel Charisius in Luzern ab. Es folgte ein Kammermusikstudium in Salzburg (Hagen Quartett) und in Basel bei Walter Levin und Prof. Rainer Schmidt. Die Kammermusik wurde zu ihrer besonderen Passion, was sich auch in der Gründung des Gémeaux Quartett zeigte. Mit diesem gewann sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben – unter anderem beim ARD-Wettbewerb.

Neben Auftritten im KKL Luzern, der Opera Bastille Paris, der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, der Berliner und der Kölner Philharmonie, ist sie Gast namhafter Festivals, wie beispielsweise dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival, dem Heidelberger Frühling, dem Kitakyushu Festival in Japan sowie dem Davos Festival.

Sylvia Zucker war Mitglied des Lucerne Festival Academy Orchestras unter der Leitung von Pierre Boulez und dem Tonhalleorchester Zürich. Als „Ensemble in Residence“ war sie mit dem Gémeaux Quartett an der Folkwang Hochschule in Essen präsent und unterrichtete in den Jahren 2013/ 2014 junge Streichquartette an der Musikhochschule Basel. Sie ist Bratschistin bei den Festival Strings Lucerne und seit 2011 Assistentin in der Viola - Klasse von Prof. Isabel Charisius an der Musikhochschule Luzern.

Was verbindet Dich mit den Festival Strings Lucerne?

Durch das Studium hat es mich nach Luzern verschlagen und da hat es nicht lange gedauert, bis ich Mitglied in dem kleinen aber feinen Orchesterchen wurde. Als leidenschaftliche Kammermusikerin habe ich aus zeitlichen Gründen für einige Jahre zugunsten unseres Streichquartetts die Festival Strings verlassen, bin aber seit Herbst 2015 wieder mit dabei. Hier spielt es sich für mich wie in einem grossen Streichquartett. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir ohne Dirigenten spielen und dadurch jeder einzelne Musiker auf der Stuhlkante sitzen muss mit gespitzten Ohren und Augen, um genau mit seinem Nachbarn vorne, neben und hinter sich perfekt zusammen spielen zu können.