Festival Strings Lucerne

1956 von der Geigerlegende Wolfgang Schneiderhan und dem langjährigen Leiter der Internationalen Musikfestwochen Luzern (heute: Lucerne Festival) Rudolf Baumgartner gegründet, zählen die Festival Strings Lucerne seit Jahrzehnten zu den weltweit bekanntesten Kammerorchestern. Enthusiasmus, der unverkennbare und wunderbare Klang – nicht zuletzt dank der sich im Besitz des Orchesters befindlichen Meisterinstrumente aus den berühmten Cremoneser Werkstätten Stradivaris, Guarneris und Amatis – sowie eine legendäre Aufführungstradition gehören zum unverwechselbaren Profil der Festival Strings Lucerne. Das Ensemble konzertiert in den Musikzentren Europas, ist regelmässig Gast namhafter Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Haydn Festspielen Eisenstadt, dem Rheingau Musik Festival, dem Prager Frühling und unternimmt Tourneen durch die übrigen Kontinente der Welt: 2002 nach Südafrika, 2003 und 2006 sowohl in die Türkei als auch in die USA (Washington, Philadelphia, Houston, etc.), 2004 wie auch 2007 nach Südamerika (Ecuador, Peru, Chile, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Kolumbien) und 2008 wiederum in die USA. Im November 2009 stand eine grosse Japan-Tournee auf dem Konzertplan (u. a. Suntory Hall, Tokyo) und für 2010 liegt eine Einladung aus Beijing vor (National Center for Performing Arts). Zuhause tritt das Orchester im Rahmen der eigenen „Konzert Reihe Luzern“ (www.konzertreihe.ch) und alljährlich beim Lucerne Festival auf.

 Die Festival Strings Lucerne stehen seit 1998 unter der künstlerischen Leitung von Achim Fiedler. Ihr weites Repertoire umfasst Werke für Streichensemble bis zum erweiterten Kammerorchester und reicht vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Über 100 Werke so bedeutender Komponisten wie Jean Françaix, Frank Martin, Bohuslav Martinů, Sándor Veress, Iannis Xenakis, Krzysztof Penderecki, Klaus Huber, Peter Ruzicka und Beat Furrer konnte das Ensemble in seiner über 50-jährigen Geschichte zur Uraufführung bringen. Die meisten dieser Kompositionen wurden eigens für die Festival Strings Lucerne und ihre künstlerischen Leiter geschrieben.

Die Solistenriege, mit denen das Orchester zusammengearbeitet hat, liesst sich wie ein Who’s Who der letzten 50 Jahre: Yehudi Me­nu­hin, Zino Fran­cescatti, David Ois­trach, Henryk Szeryng, Arthur Grumiaux, Pablo Casals, Pierre Fournier, Clara Haskil, Dietrich Fischer-Dieskau, Anne-Sophie Mutter, oder in jüng­ster Zeit beispielsweise Leonidas Kavakos, Sabine Meyer, Maxim Vengerov, James Galway, Martin Stadtfeld und Mischa Maisky.

In den letzten Jahren produzierte das Orchester CDs für OehmsClassics und SonyMusic. Die Einspielung der Bach-Klavierkonzerte zusammen mit dem Pianisten Martin Stadtfeld (2006) erhielt den ECHO Klassik Preis 2007 als „Die Konzerteinspielung des Jahres“ für Musik bis/inklusive 18. Jahrhundert. Die „Dialogue“-Trilogie mit den Titeln „Bach – Honegger“, „Schubert – Webern“ und „Baroque – Minimal“ und jüngste Aufnahmen mit Werken von Schostakowitsch, Tschaikowsky und Dvořák sowie Britten und aktuell Mendelssohn (eine Gesamtaufnahme der Streichersinfonien auf 3 CDs) festigten und festigen den Ruf der Festival Strings Lucerne als ein Ensemble mit stringenter Programmgestaltung.

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Copyright Lucerne Festival Strings 2005
Copyright Lucerne Festival Strings 2005

Violine 1
Daniel Dodds (Konzertmeister)
Thomas Schrott
Mia Lindblom
Regula Dodds
Stefan Eperjesi

Violine 2
Gianluca Febo
Droujelub Yanakiew
Reiko Koi
N. N.

Viola
N. N./Dominik Fischer
N. N.

Violoncello
Jonas Iten/Alexander Kionke
Regula Maurer

Kontrabass
Massimo Clavenna

Cembalo
Vital Julian Frey

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